Administrative Formalitäten

Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis

© Photobank

Der EU-Bürger Status ermöglicht den Deutschen jederzeit und problemlos nach Frankreich einzureisen. Jeder Job kann problemlos angenommen werden, da eine Arbeitserlaubnis nicht nötig ist.  


Die Aufenthaltserlaubnis (Carte de sejour) ist für EU-Bürger nicht mehr verpflichtend, wird aber für Aufenthalte, die länger als 3 Monate andauern, dringend empfohlen. Sie können diese (Carte) entweder bei der örtlichen Verwaltungsbehörde, (Préfecture, Sous-Préfecture) oder im Rathaus (Mairie) beantragen. 


Folgende Dokumente werden für den Antrag benötigt:



  • ein gültiger Personalausweis 

  • ein Beschäftigungsnachweis des Arbeitgebers

  • Studenten: eine Immatrikulationsbescheinigung der deutschen Hochschule/Uni 
- Sozialversicherungsbescheinigung 

  • Dokument, aus dem hervor geht, dass Sie über genügend finanzielle Mittel verfügen, um Ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.



Weitere Informationen : www.admifrance.gouv.fr

Meldepflicht

In Frankreich besteht keine Meldepflicht. Falls eine öffentliche Behörde einen Nachweis bezüglich Ihres Wohnsitzes fordert, genügt eines der drei folgenden Dokumente:

  • Ihr Mietvertrag
  • Versicherungsnachweis der Wohnung („assurance habitation“)
  • Eine Strom-, Gas- oder Wasserrechnung ausgestellt auf Ihren Vor- und Nachnamen

Eröffnung eines Bankkontos

Hier finden Sie hilfreiche Informationen rund um die Kontoeröffnung und Zahlungsmodalitäten in Frankreich. Sie können sich bei den Banken nach den Angeboten bzw. Gebühren erkundigen und die Preise vergleichen. Achten Sie vor allem auf die Preise für Internationale Überweisungen oder evtl. Versicherungen, die mit angeboten werden. Einige der bekanntesten Banken in Frankreich :


Kontoeröffnung in Frankreich

Zur Kontoeröffnung sind generell der Personalausweis, evtl. Studentenausweis,  Nachweis eines festen Wohnsitzes (Attestation d’Hebergement) welches der Vermieter oder Wohnheim ausstellen muss, sowie ein Einkommensnachweis erforderlich. Die Voraussetzungen für eine Kontoeröffnung können von den oben aufgeführten Bedingungen abweichen oder variieren. Informieren Sie sich bei den entsprechenden Banken.

Sobald Sie ein Bankkonto eröffnet haben, erhalten Sie einen sogenannte RIB (relevés d’identité bancaire), welches Ihre Kontonummer und Daten für evtl. Gläubiger (Telefonanbieter, Miete) oder für die Gehaltsüberweisung aufzeigt. Das üblichste Zahlungsmittel in Frankreich ist die Kreditkarte (Carte Bleue). Sie findet beim Einkaufen als auch im Restaurant Gebrauch. Als Alternative zur Überweisung kommt auch der Scheck häufig zum Einsatz, der allerdings inzwischen auch bei den Franzosen mehr und mehr aus dem Alltag verschwindet.
 

Internationaler Geldtransfer

Um in EU-Länder kostengünstiger Überweisungen zu tätigen, muss man das standardisierte EU-Überweisungsformular verwenden. Dafür sind die internationale Kontonummer (IBAN) sowie die internationale Bankleitzahl (BIC) des Empfängers der Überweisung notwendig.