Praktische Hinweise

Sobald ein Umzug nach Frankreich ansteht, gilt es einiges vorzubereiten und zu organisieren.

Wohnungssuche/ Unterkunft

In Frankreich sind die allgemeinen Lebenshaltungskosten durchschnittlich höher als in Deutschland. Das schlägt sich vor allem in den Mietpreisen wieder: Vor allem in Paris, wo die Bevölkerungsdichte sehr hoch ist, steigen die Mietpreise stetig an: Die Miete beträgt für eine Einzimmerwohnung nicht unter 750 €, alles darunter befindet sich entweder außerhalb von Paris oder in den gefährlich eingestuften Vierteln. Für Studenten oder Praktikanten, die nur eine bestimmte Zeit bleiben, empfiehlt es sich eine WG zu suchen oder in einem Wohnheim zu wohnen.

Hier finden Sie einige Seiten, die Ihnen bei Ihrer Unterkunftssuche behilflich sein können:

Sie haben auch die Möglichkeit über eine Immobilienargentur zu suchen. Sie müssen bei einem Immobilienmakler von einer Aufwandsentschädigung in Höhe von mindestens einer Monatsmiete ausgehen.
Auf folgenden Internetseite finden Sie entsprechende Immobilienargenturen:

In Frankreich besteht zudem die Möglichkeit bei der CAF (Caisse d’allocations familiales) ein Wohngeld zu erhalten. Dies berechnet sich nach Größe der Unterkunft, mögliche Mitbewohner/Familienmitglieder sowie der Höhe des Einkommens.

Außerdem gibt es in Frankreich eine Wohnsteuer („Taxe d’habitation“), die für alle anfällt, die am 1. Januar eines Jahres in Frankreich wohnen. Sie wird von der jeweiligen Gemeinde festgelegt. Mehr Infos Z. B. zur Steuerbefreiung finden Sie hier: Taxe d'habitation | service-public.fr

Wohnversicherung/Haftpflichtversicherung

Wenn Sie in Frankreich eine Wohnung oder ein Haus mieten möchten müssen Sie zwingend eine Hausrats- und Gebäudeversicherung abschließen. Dafür gibt es die sogenannte „assurance multirisques habitation“, die viele verschiedene Risiken abdeckt. Meist ist hier auch eine Haftpflichtversicherung inbegriffen. Sie können eine solche Versicherung entweder bei einer Versicherungsgesellschaft, einem Vermittler oder einer Bank abschließen.

Sozialversicherung

In Frankreich gibt es drei Arten von Krankenkassen:

  • das allgemeine System für Arbeitnehmer, die CPAM („Caisse Primaire d'Assurance Maladie“)
  • die MSA („Mutualité Sociale Agricole“) für Arbeiter in der Landwirtschaft
  • die « Sécurité Sociale des Indépendants » für Selbstständige.

Weil diese Krankenkassen meistens nur einen Teil der Kosten erstatten, gibt es auch private Versicherungsgesellschaften, die Zusatzversicherungen („mutuelle“ oder „complémentaire santé“) anbieten. Die große Mehrheit der Versicherten schließt eine solche Zusatzversicherung ab, um diesen Unterschied auszugleichen.

In Frankreich herrscht das System der Kostenerstattung. Das heißt, der Patient bezahlt den Arzt für die erbrachte Leistung. Nach Vorlage der Krankenversichertenkarte (carte vitale) werden die Krankenkasse und die Zusatzkasse (mutuelle) dann automatisch informiert und erstatten dem Patienten die Kosten.

Die Erstattungssätze variieren je nach Art der Leistung. Hier finden Sie weitere Informationen zur Kostenerstattung.

Weitere hilfreiche Links rund um Auslandsprogramme:

www.botschaft-frankreich.de

Die Botschaft - Auswärtiges Amt (diplo.de) (deutsche Botschaft in Paris)

www.anpe.fr  (Französisches Arbeitsamt – Pôle d’emploi))
 

Für junge Menschen:

www.webforum-jugend.de
www.rausvonzuhaus.de
www.go4europe.de  (europäischer Solidaritätscops)
www.vjf.de (Vereinigung junger Freiwilliger)
www.ofaj.org (Deutsch-Französisches Jugendwerk)

www.cidu.de (Studieren in Frankreich)